ONLINE SEIT 2001
Spezialisten für Kampfsport und Kampfkünste

SAMMLE PUNKTE
BEI JEDEM KAUF!

Klicke auf die Belohnung unten links, werde Teil des
Fight Club Reward und profitiere sofort von exklusiven Rabatten.

TL;DR

Taekwondo ist eine offiziell 1955 gegründete koreanische Kampfkunst, die hauptsächlich auf schnelle und kraftvolle Fußtechniken basiert. Seit 2000 (Sydney) ist es eine olympische Sportart, geregelt von World Taekwondo (WT), und wird in über 200 Ländern praktiziert. Die Kämpfe bestehen aus 3 Runden zu je 2 Minuten. Das Gurtsystem reicht von Weiß bis Schwarz (mit 10 Dan-Graden). Der Meister wird Sabom genannt. Taekwondo trainiert Beine, Rumpf, Koordination und Flexibilität und ist für alle Altersgruppen geeignet.

Bei FightClub Store findest du die gesamte Ausrüstung für Taekwondo: Dobok, Schutzausrüstung, Helme und Brustschützer.

Taekwondo

Was ist Taekwondo: Definition und Bedeutung

Taekwondo ist eine koreanische Kampfkunst und ein olympischer Vollkontakt-Kampfsport, der sich hauptsächlich auf schnelle Fußtechniken konzentriert. Der Name besteht aus drei koreanischen Silben: Tae (mit den Füßen schlagen), Kwon (mit den Fäusten schlagen) und Do (der Weg, der Pfad der Disziplin). Wörtlich bedeutet es also „der Weg der Tritte und Schläge“.

Taekwondo kombiniert Kampftechniken zur Selbstverteidigung, Wettkampf, körperlicher Betätigung und in vielen Schulen auch Meditation und innere Entwicklung. Laut World Taekwondo (WT), dem vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anerkannten Weltverband, wird Taekwondo in über 200 Ländern praktiziert mit schätzungsweise 70 Millionen Praktizierenden weltweit.

Taekwondo ist nicht nur Tritte und Schläge: Es ist eine Lebensphilosophie, die Respekt, Ausdauer und Selbstkontrolle durch Körperbewegung lehrt.

Ursprung und Geschichte des Taekwondo: Von Korea zu den Olympischen Spielen

Die alten Wurzeln: Taekkyeon und koreanische Kampfkünste

Die Wurzeln des Taekwondo liegen im Taekkyeon (oder Taekkyon), einer alten koreanischen Kampfsportart, die seit der Goguryeo-Dynastie (37 v. Chr. – 668 n. Chr.) praktiziert wird und sich auf den Einsatz von Tritten konzentriert. Während der Joseon-Dynastie (1392–1910) verloren die Kampfkünste zugunsten konfuzianischer akademischer Bildung an Bedeutung, überlebten jedoch als Selbstverteidigungstechniken und in rituellen Zeremonien.

Während der japanischen Besetzung Koreas (1910–1945) wurden die traditionellen koreanischen Kampfkünste unterdrückt, überlebten jedoch heimlich als Symbol nationaler Identität. Nach der Befreiung 1945 eröffneten viele koreanische Meister Schulen (dojang) und entwickelten neue Stile, indem sie einheimische Techniken mit Elementen des japanischen Karate kombinierten.

Die Entstehung des modernen Taekwondo (1955)

Die zentrale Figur bei der Kodifizierung des modernen Taekwondo ist General Choi Hong Hi, der von der International Taekwon-Do Federation (ITF) als „Vater des Taekwondo“ angesehen wird. 1952, während des Koreakriegs, beauftragte der südkoreanische Präsident Syngman Rhee Choi, Kampfkünste in die Ausbildung der koreanischen Armee einzuführen.

Am 11. April 1955 wählte eine Kommission aus Meistern, Ausbildern, Historikern und Persönlichkeiten der koreanischen Gesellschaft offiziell den Namen „Taekwondo“, vorgeschlagen von General Choi selbst, um die verschiedenen in Korea praktizierten Kampfsportstile zu vereinheitlichen. Der Begriff ersetzte frühere Bezeichnungen wie Tang Soo Do, Kong Soo Do und Tae Soo Do.

Die internationalen Föderationen: ITF und WT

Im 1966 gründete General Choi die International Taekwon-Do Federation (ITF). Später, im 1973, wurde aufgrund interner Konflikte in Seoul die World Taekwondo Federation (heute World Taekwondo – WT) gegründet, die von Dr. Kim Un-yong geleitet wurde. Die WT ist die einzige vom IOC anerkannte Föderation und verwaltet das olympische Taekwondo-Programm.

Taekwondo debütierte als Demonstrationssport bei den Olympischen Spielen in Seoul 1988 und wurde ab den Spielen in Sydney 2000 offiziell als olympische Disziplin aufgenommen. Heute ist es eine der beiden einzigen asiatischen Kampfsportarten im olympischen Programm, zusammen mit Judo.

Taekwondo ist eine Brücke zwischen Tradition und Moderne: Entstanden aus dem koreanischen kulturellen Widerstand, ist es heute eine der weltweit meistgeübten Kampfsportarten.

Die 5 Prinzipien des Taekwondo: Die Philosophie hinter der Disziplin

5 Prinzipien des Taekwondo

Taekwondo beschränkt sich nicht nur auf die körperliche Technik: Es ist eine Disziplin, die auf fünf grundlegenden moralischen Prinzipien basiert, bekannt als die fünf Grundsätze (teukgi):

1. Ye-Ui (Höflichkeit) – Respekt gegenüber dem Gegner, dem Meister und den Trainingspartnern. Jeder Kampf beginnt und endet mit einer Verbeugung, ein Symbol gegenseitiger Anerkennung.

2. Yom-Chi (Integrität) – Die Fähigkeit, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen, sowohl im als auch außerhalb des Dojang.

3. In-Nae (Ausdauer) – Beständigkeit im Training und Entschlossenheit, Schwierigkeiten zu überwinden. Der Fortschritt im Taekwondo ist schrittweise und erfordert jahrelange Hingabe.

4. Guk-Gi (Selbstkontrolle) – Die Fähigkeit, die eigenen Impulse zu beherrschen, sowohl im Kampf als auch im Alltag. Ein Taekwondo-Praktizierender lernt, nicht impulsiv zu reagieren.

5. Baekjul-Boolgool (Unbezähmter Geist) – Der Mut, Herausforderungen anzunehmen, ohne aufzugeben. Dieses Prinzip zeigt sich, wenn ein Athlet nach einem Sturz wieder aufsteht und weiterkämpft.

Diese fünf Prinzipien sind nicht nur Worte: Sie sind der moralische Kodex, den jeder Taekwondo-Praktizierende vom Dojang bis ins tägliche Leben mitnimmt.

Die Hauptstile des Taekwondo: WT (olympisch) und ITF (traditionell)

Es gibt zwei große Strömungen in der Taekwondo-Welt, die sich in Regeln, bevorzugten Techniken und Trainingsphilosophie unterscheiden.

Taekwondo WT (World Taekwondo) – der olympische Stil

Der WT-Stil, auch bekannt als Taekwondo Kukkiwon, ist der Stil, der bei den Olympischen Spielen zu sehen ist. Er legt Wert auf Geschwindigkeit, Beweglichkeit und kraftvolle Tritte, vor allem zum Rumpf und Kopf. Faustschläge zum Körper sind erlaubt, bringen aber weniger Punkte. Elektronische Ausrüstung (Schutzwesten und Helme mit Sensoren) wird verwendet, um Punkte automatisch zu erfassen. Die Formen heißen poomsae und verwenden das Taegeuk-System.

Taekwondo ITF (International Taekwon-Do Federation) – der traditionelle Stil

Der ITF-Stil, kodifiziert vom General Choi Hong Hi, legt mehr Wert auf Selbstverteidigung, Philosophie und den ausgewogenen Einsatz von Händen und Füßen. Er umfasst ein breiteres Spektrum an Fausttechniken, Tieftritten und tieferen Stellungen. Die Formen heißen tul (Chang Hon-System, 24 Formen). Der Ansatz ist weniger sportlich und stärker auf die ganzheitliche martialische Entwicklung ausgerichtet.

Egal ob du den WT- oder ITF-Stil wählst, Taekwondo bleibt ein Weg der körperlichen und geistigen Entwicklung. Der Unterschied liegt in der Betonung: Olympischer Wettkampf auf der einen Seite, umfassende martialische Entwicklung auf der anderen.

Die Regeln für den Taekwondo WT-Kampf (olympisch)

Regeln für den Taekwondo WT-Kampf

Die Regeln der World Taekwondo (WT) für den Kampf (kyorugi) sehen genaue Vorschriften vor. Hier sind die wichtigsten Punkte:

Dauer des Kampfes: 3 Runden zu je 2 Minuten, mit 1 Minute Pause zwischen den Runden.

Kampffläche: Ein quadratischer Bereich zwischen 10x10 m und 12x12 m, bestehend aus Kampfzone und Sicherheitszone, ausgelegt mit WT-zertifizierten Matten.

Punktwertung: 1 Punkt für einen gültigen Faustschlag zum Rumpf; 2 Punkte für einen Fußtritt zum Rumpf; 3 Punkte für einen drehenden Fußtritt zum Rumpf; 3 Punkte für einen Fußtritt zum Kopf; 4 Punkte für einen drehenden Fußtritt zum Kopf. Drehende und gesprungene Tritte zählen mehr, da sie höhere technische Fähigkeiten erfordern.

Gültige Trefferzonen: Der Rumpf (geschützt durch den Brustschutz) und der Kopf (geschützt durch den Helm) sind die einzigen Zielbereiche. Schläge mit der Faust zum Kopf sind verboten.

Strafen (Gam-jeom): werden für Stürze, Verlassen der Kampfzone, Passivität, Angriffe unterhalb der Gürtellinie, Schläge mit Knien oder Kopf vergeben. Jede Strafe gibt dem Gegner einen Punkt.

Pflichtschutz: Brustschutz (Hogu), Helm, Schienbeinschoner, Unterarmschoner, Handschuhe, Mundschutz und Tiefschutz.

Olympische Gewichtsklassen: Männer: -58 kg, -68 kg, -80 kg, +80 kg. Frauen: -49 kg, -57 kg, -67 kg, +67 kg.

Im olympischen Taekwondo zählen Geschwindigkeit und Präzision mehr als rohe Kraft: Ein drehender Kopftritt bringt 4 Punkte und kann einen ganzen Kampf wenden.

Das Gürtelsystem im Taekwondo: von Kup zu Dan

Der Fortschrittsweg im Taekwondo wird durch das System der Gürtel bestimmt, die das technische Können und die Reife des Praktizierenden darstellen. Die Grade unter dem schwarzen Gürtel heißen Kup (absteigend gezählt), während die Grade ab dem schwarzen Gürtel Dan heißen (aufsteigend gezählt).

Der typische Fortschritt im WT-Stil (Kukkiwon) reicht vom weißen Gürtel (10. Kup, absoluter Anfänger) über gelb, grün, blau und rot bis zum schwarzen Gürtel 1. Dan. Die Dan-Grade gehen bis zum 9. oder 10. Dan, die Großmeistern mit jahrzehntelanger Praxis und Beitrag zur Disziplin vorbehalten sind.

Jede Gürtelprüfung erfordert das Bestehen einer Prüfung (grading), die bewertet: Formen (poomsae), Tritt- und Fausttechniken, kontrollierten Kampf, das Zerschlagen von Brettern und theoretisches Wissen über die Prinzipien des Taekwondo.

Der Gürtel im Taekwondo ist nicht nur ein Indikator für technische Fähigkeiten: Er ist das sichtbare Zeichen eines persönlichen Wachstumsprozesses.

Welche Muskeln trainiert Taekwondo: die körperlichen Vorteile

Taekwondo ist eine der umfassendsten Kampfsportarten in Bezug auf körperliche Konditionierung. Der Schwerpunkt auf Tritttechniken macht diesen Sport besonders effektiv für den Muskelaufbau der unteren Extremitäten, aber die Vorteile erstrecken sich auf den ganzen Körper.

Untere Extremitäten: Quadrizeps, Hamstrings, Gesäßmuskeln, Waden und Adduktoren werden ständig durch Front-, Seiten-, Rund- und Drehtritte beansprucht. Sprungtritte fügen eine weitere explosive Komponente hinzu.

Core und Bauchmuskeln: Jeder Tritt beginnt mit der Rotation des Beckens und der Aktivierung der schrägen Bauchmuskeln, des geraden Bauchmuskels und der stabilisierenden Rückenmuskulatur. Ein schwacher Core macht kraftvolle Tritte unmöglich.

Oberkörper: Die Fausttechniken, Paraden und das Arbeiten mit Schlagpolstern beanspruchen Schultern, Latissimus, Brustmuskeln und Bizeps. Wer mit Schlagpolstern und Pao trainiert, entwickelt auch die Ausdauer der Arme.

Flexibilität und Mobilität: Taekwondo erfordert ausgezeichnete Hüft- und hintere Oberschenkelmuskelflexibilität. Dehnen ist ein fester Bestandteil jeder Trainingseinheit.

Kardiovaskuläre Ausdauer: Die Sparringsessions und das wiederholte Üben von Kombinationen mit hoher Intensität fördern die aerobe und anaerobe Leistungsfähigkeit.

Taekwondo ist ein Ganzkörpertraining: explosive Beine, ein starker Core, gymnastische Flexibilität und Ausdauer wie ein Langstreckenläufer.

Ausrüstung für Taekwondo: Was man zum Training und Wettkampf braucht

Die richtige Ausrüstung ist sowohl für die Sicherheit als auch für die Leistung entscheidend. Bei FightClub Store findest du die gesamte Ausrüstung für Taekwondo, von Uniformen bis zu Wettkampfschutz.

Dobok (Uniform): die traditionelle Taekwondo-Uniform besteht aus einer Jacke (mit V-Ausschnitt im WT-Stil) und weißen Hosen. Dan-Grade können den Dobok mit schwarzem Kragen tragen. Marken wie Adidas und Daedo bieten WT-zertifizierte Modelle an.

Brustschutz (Hogu): der Helm: der Taekwondo-Helm schützt den Kopf vor Tritten und kann bei offiziellen WT-Wettkämpfen mit Sensoren ausgestattet sein. Die Daedo-Helme gehören zu den weltweit meistgenutzten.

Weitere Schutzausrüstung: Schienbeinschoner, Unterarmschützer, Handschuhe, Mundschutz und Tiefschutz vervollständigen die vorgeschriebene Schutzausrüstung für Sparring und Wettkampf.

Schuhe: Die Taekwondo-Schuhe sind leicht, mit flacher und flexibler Sohle, um den Halt auf dem Tatami und schnelle Bewegungen zu fördern. Die Modelle von Daedo gehören zu den beliebtesten.

Trainingsausrüstung: Pratzen und Pao sind unverzichtbar, um Präzision, Kraft und Timing der Tritte zu verbessern. Trainingssäcke und Springseile vervollständigen die Ausrüstung für das Konditionstraining.

Die richtige Ausrüstung ist kein Luxus: Im Taekwondo bedeutet hochwertige Schutzausrüstung sicheres Training und selbstbewusstes Wettkämpfen.

Unterschied zwischen Karate und Taekwondo: Zwei Kampfkünste im Vergleich

Karate und Taekwondo sind beide olympische Kampfsportarten mit asiatischen Wurzeln, weisen jedoch bedeutende Unterschiede auf.

Ursprung: Karate entstand in Okinawa (Japan) aus der Verschmelzung lokaler und chinesischer Techniken. Taekwondo entstand in Korea aus der Verschmelzung von Taekkyeon und japanischen Einflüssen.

Vorherrschende Techniken: Karate balanciert Tritte und Fäuste gleichmäßig aus, mit umfangreichem Einsatz von Handtechniken (Tsuki, Uchi). Taekwondo bevorzugt deutlich die Tritte, mit ausgefeilten und spektakulären Fußtechniken (drehende, springende, fliegende Tritte).

Kampfdistanz: Karate arbeitet tendenziell aus mittlerer bis kurzer Distanz; Taekwondo bevorzugt die lange Distanz und nutzt die Reichweite der Tritte.

Formen: im Karate heißen sie Kata; im Taekwondo WT heißen sie Poomsae, im ITF heißen sie Tul.

Uniform: der Karategi hat eine Jacke mit überlappender Frontöffnung; der Dobok hat eine Jacke mit V-Ausschnitt (WT-Stil), die über den Kopf gezogen wird.

Karate und Taekwondo teilen Werte wie Disziplin und Respekt, aber auf der Matte sprechen sie zwei verschiedene Sprachen: Karate ist ein Dialog aus Fäusten und Tritten, Taekwondo ein Monolog der Beine.

Wie der Meister im Taekwondo genannt wird: Sabom und andere Titel

Im Taekwondo wird der Meister Sabom (auf Koreanisch: 사범) genannt. Dieser Begriff bezeichnet einen qualifizierten Instruktor, in der Regel ab dem 4. Dan, der die Verantwortung trägt, nicht nur Techniken, sondern auch die moralischen Werte der Disziplin zu lehren.

Es gibt auch andere Titel in der Taekwondo-Hierarchie: Kyo Sa Nim (Instruktor, vom 1. bis 3. Dan), Sabom Nim (Meister, ab 4. Dan), Kwanjang Nim (Großmeister, ab 7. Dan). Das Suffix „Nim“ ist eine koreanische Ehrbezeichnung, die tiefen Respekt ausdrückt.

Der Sabom im Taekwondo ist nicht nur ein Techniklehrer: Er ist ein Führer, der den Charakter seiner Schüler formt.

Wie lange dauert es, Taekwondo zu lernen?

Die Lernzeiten im Taekwondo hängen vom Ziel, der Trainingshäufigkeit und den individuellen Fähigkeiten ab. Als allgemeine Orientierung:

Technische Grundlagen (gelber/grüner Gürtel): 6 Monate bis 1 Jahr bei 2-3 Trainingseinheiten pro Woche. In dieser Phase werden die Grundstellungen, die Basistritte (Front-, Seiten- und Rundtritt) und die ersten Formen erlernt.

Mittleres Niveau (blauer/roter Gürtel): nach 2 bis 3 Jahren konsequenten Trainings. Die Fußtechniken werden komplexer (Dreh- und Sprungtritte) und das ernsthafte Sparring beginnt.

Schwarzer Gürtel 1. Dan: in der Regel nach 3 bis 5 Jahren, je nach Schule und Verband. Der 1. Dan bedeutet nicht das „Ende des Weges“, sondern den Beginn der Meisterschaft: Er zeigt, dass der Praktizierende die Grundlagen verinnerlicht hat und die Disziplin auf einem höheren Niveau vertiefen kann.

Im Taekwondo ist der schwarze Gürtel kein Endziel: Er ist der Punkt, an dem die Reise wirklich interessant wird.

Taekwondo für Kinder: Warum es ein ideales Sport ist

Taekwondo für Kinder

Taekwondo ist eine der weltweit am meisten von Kindern ausgeübten Kampfkünste – und das aus gutem Grund. Das Training fördert die motorische Koordination, das Gleichgewicht, die Flexibilität und die Konzentrationsfähigkeit. Das Gürtel-System bietet fortschreitende Ziele, die Motivation und Selbstwertgefühl anregen.

Die fünf Prinzipien des Taekwondo (Höflichkeit, Integrität, Ausdauer, Selbstkontrolle, unbeugsamer Geist) bieten einen pädagogischen Rahmen, den Kinder durch die Praxis ganz natürlich verinnerlichen. Der Respekt vor dem Sabom, die Verbeugung gegenüber dem Gegner und die Disziplin im Dojang lehren Werte, die auf Schule und Alltag übertragbar sind.

Man kann im Allgemeinen ab 5-6 Jahren beginnen. Für die Kleineren ist es wichtig, geeigneten Schutz und einen Dobok in der richtigen Größe auszuwählen.

Entdecke die anderen Disziplinen im FightClub Store

Wenn Taekwondo dein Interesse geweckt hat, findest du im FightClub Store auch professionelle Ausrüstung für viele andere Kampfsportarten und Kampfsportdisziplinen: Boxen, Kickboxen und Muay Thai, MMA, Karate, Judo, Brazilian Jiu-Jitsu, Kung Fu, Kendo und Aikido, Jiu-Jitsu, Sanda und Krav Maga.

Entdecke auch unsere Auswahl an Technischer Bekleidung, Rashguards, Sportnahrung von Yamamoto Nutrition und die gesamte Fitnessausrüstung, um deine athletische Vorbereitung zu vervollständigen.

FAQ

Was sind die Regeln des Taekwondo?

Im Taekwondo WT (olympisch) finden Kämpfe in 3 Runden zu je 2 Minuten mit 1 Minute Pause statt. Punkte werden für gültige Tritte und Schläge auf den durch die Weste geschützten Rumpf sowie für Tritte zum Kopf, der durch den Helm geschützt ist, vergeben. Dreh- und Sprungtritte bringen mehr Punkte. Schläge zum Kopf sind verboten. Das Wettkampffeld misst zwischen 10x10 m und 12x12 m. Jeder Athlet muss die von World Taekwondo (WT) zugelassenen Pflichtschutzmittel tragen.

Was ist das Ziel von Taekwondo?

Das Ziel von Taekwondo geht über reine Kampffähigkeiten hinaus. Nach der Philosophie der Disziplin soll Taekwondo Körper und Geist in Harmonie entwickeln, Selbstverteidigung, Disziplin, Respekt und Selbstkontrolle lehren. Im sportlichen Bereich ist das Ziel die Beherrschung der Trittechniken und die Wettkampfentwicklung bis zum olympischen Niveau.

Was lehrt Taekwondo?

Taekwondo lehrt Tritt-, Faust-, Parier- und Selbstverteidigungstechniken sowie kodifizierte Formen (Poomsae oder Tul). Die tiefere Lehre betrifft jedoch die fünf Prinzipien: Höflichkeit (Ye-Ui), Integrität (Yom-Chi), Ausdauer (In-Nae), Selbstkontrolle (Guk-Gi) und unbeugsamer Geist (Baekjul-Boolgool). Diese Werte prägen den Charakter des Praktizierenden.

Was ist der Unterschied zwischen Karate und Taekwondo?

Karate stammt aus Japan (Okinawa) und balanciert Faust- und Trittechniken aus, wobei es auf mittlere bis kurze Distanz arbeitet. Taekwondo stammt aus Korea und legt deutlich mehr Wert auf Tritte, besonders hohe, drehende und Sprungtritte, und kämpft auf große Distanz. Die Uniformen unterscheiden sich: Karategi mit überlappender Jacke vs. Dobok mit V-Ausschnitt. Auch die Formen unterscheiden sich: Kata im Karate, Poomsae oder Tul im Taekwondo.

Welche Muskeln trainiert Taekwondo?

Taekwondo trainiert hauptsächlich die Muskeln der unteren Gliedmaßen (Quadrizeps, ischiokrurale Muskeln, Gesäßmuskeln, Waden), den Core-Bereich (Bauchmuskeln, schräge Bauchmuskeln, Wirbelsäulenstabilisatoren) und in geringerem Maße den Oberkörper (Schultern, Rücken). Es fördert außerdem die Gelenkflexibilität, explosive Schnelligkeit und kardiovaskuläre Ausdauer.

Wie lange dauert ein Taekwondo-Kampf?

Ein Taekwondo WT (olympischer) Kampf dauert 3 Runden zu je 2 Minuten, mit 1 Minute Pause zwischen den Runden. Die effektive Gesamtdauer beträgt 6 Minuten Kampfzeit. Bei Gleichstand wird eine zusätzliche Runde (Golden Round) ausgetragen, in der der erste Punktgewinner siegt.

Woher stammt Taekwondo?

Taekwondo hat seinen Ursprung in Korea. Seine Wurzeln reichen bis zum alten Taekkyeon zurück, einer koreanischen Kampfkunst, die auf Tritten basiert und seit der Zeit der Drei Reiche (ca. 57 v. Chr. – 668 n. Chr.) praktiziert wird. Das moderne Taekwondo wurde 1955 kodifiziert, als General Choi Hong Hi den Namen «Taekwondo» vorschlug, um die verschiedenen koreanischen Kampfstile zu vereinigen. 1966 wurde die International Taekwon-Do Federation (ITF) gegründet und 1973 die World Taekwondo (WT). Es ist seit 2000 olympische Sportart.